St. Johanniskirche

Die St. Johanniskirche in Wirsberg hat drei Bauzeiten hinter sich. Die ältesten Teile der Kirche stammen aus dem 12. Jahrhundert. Der zweite Bau wurde im Jahre 1646 und der dritte Bau, die jetzige Form, im Jahre 1746 fertiggestellt.

Sehenswert:
Der Kanzelalter, früher mit Orgel darüber, ist ein weiß marmomierter Holzaufbau von Wolfgang Adam Knoll (1744). 1906 wurde er neu gefasst und 1965/66 renoviert.

Der Taufstein verkörpert die drei Bauzeiten der Kirche: spätgotischer runder Sandsteinfuß mit Stabwerk, mit vorgeblendetem Maßwerk schließend; Holzfassung des Beckens bemalt mit Stifterbildnissen und Wappen zwischen diamantierten Ecken. Darüber die Inschrift "1647" und "1799" (Renovierung). Von 1779 stammt auch der Deckel mit gefasster Holzgruppe der Taufe Christ.

Als Besonderheit gilt das in der Kirche hängende Ölgemälde "Die Zehn Gebote". Stil und Farbigkeit erinnern an den Umkreis Lucas Cranachs.

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Altarraum der St. Johanniskirche