Luftgüte und Bioklima

Wirsberger Luftqualität bestätigt

Das Landesamt für Umwelt hat gemessen: Der Luftkurort bietet wirklich, was er verspricht. Die Schadstoffbelastung ist ausgesprochen gering.

„Alles in allem herrscht also eine wirklich gute Luft in Wirsberg.“ Mit dieser Nachricht kam der Vizepräsident des Bayerischen Landesamtes für Umwelt, Dr. Richard Fackler, nach Wirsberg und überreichte Bürgermeister Hermann Anselstetter den Abschlussbericht der mobilen Luftmessungen im Luftkurort, die von Oktober 2012 bis Juli 2013 durch das Bayerische Landesamt für Umwelt im Auftrag des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz vorgenommen wurden. Es wurden drei zentrale Kenngrößen für die Schadstoffbelastung gemessen: Ozon, Stickstoffdioxid und Feinstaub.

Alle drei Schadstoffe gelangen, wie Dr. Richard Fackler betonte, über die Atmung in den Körper und können die Gesundheit beeinträchtigen: „Zu diesen Schadstoffen existieren sehr ehrgeizige, gesetzliche Grenz- oder Zielwerte. Die Einhaltung dieser Grenzwerte ist nicht immer ganz einfach. Das gilt vor allem für die am höchsten belasteten Regionen Bayerns, insbesondere für die Ballungszentren München, Augsburg und Nürnberg/Fürth/Erlangen. Über die Einhaltung von Grenzwerten müssen wir uns an Orten wie hier allerdings keine Sorgen machen. Hier wollen wir vor allem unsere gute Luft in Bayern verstärkt in den Vordergrund rücken und bei den Bürgern bekannt machen. Bayerns Luftkurorte zeichnen sich nicht nur durch ihre schöne Lage, sondern auch durch ihre gute Luft aus.“

Die mittleren Werte, die in Wirsberg gemessen wurden, liegen für alle drei Schadstoffe deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten. Je nach Schadstoff sogar fast 70 Prozent darunter. Mit 17 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (µg/m³) hat Wirsberg im Messzeitraum einen niedrigen Feinstaubwert, mit 13 µg/m³ einen noch niedrigeren Mittelwert für Stickstoffdioxid und die Ozonwerte blieben mit einem Mittelwert von 46 µg/m³ deutlich unter den Zielvorgaben der EU. Beim Feinstaub hat sich der außergewöhnlich lange Winter etwas auf den Messwert ausgewirkt. Vizepräsident Dr. Richard Fackler: „Im Winter wird mehr geheizt und es treten häufiger Inversionswetterlagen auf, die dazu führen, dass Luftschadstoffe sich in bodennahen Luftschichten anreichern. Dadurch verursachte Messwertspitzen konnten im Winter deutschlandweit beobachtet werden.“

Dr. Richard Fackler dankte auch im Namen seiner Mitarbeiterin Dr. Susanne Schmid, die die Wirsberger Messstation betreute, für das Engagement der Marktgemeinde: „Sie haben Ihre Bürger sehr gut über diese Aktion informiert. Während der Messzeit gab es daher an unserer Station zahlreiche interessierte Besucher, was uns sehr gefreut hat. Dies war für uns stets ein erfreulicher Beitrag zur Umweltbildung. Ich hoffe, dass unsere Messergebnisse für Ihre Gäste noch ein weiterer Grund sind, den schönen Luftkurort Wirsberg zu besuchen.“

Bürgermeister Hermann Anselstetter (SPD) dankte dem zuständigen Staatsministerium, dass der Luftkurort Wirsberg mit der Sondermessaktion berücksichtigt wurde: „Staatlich anerkannter Luftkurort ist nicht nur ein Gütesiegel, sondern man hat auch eine große Verantwortung und der Markt muss seit Jahren die entsprechenden Vorschriften erfüllen. Dieses Gütesiegel ist für uns ein hohes Gut, das wir auch zu schätzen wissen, das aber auch ständig unter einem aktuellen Blickwinkel gesehen werden muss.“ Mit dem kurortfreundlichen Projekt wurde dem Markt auch ein „Zuckerl“ für eine kostenlose Imagewerbung angeboten, über das man sich sehr freue. Bürgermeister Anselstetter abschließend: „Der Standort an der viel befahrenen Kreisstraße und die Kombination zu den Wetterlaunen war schon eine Herausforderung, aber uns war es lieber, dass wir die realistischen Gegebenheiten einmal unter die Lupe nehmen konnten. Wenn jetzt festgestellt wird, dass unsere Luftgüte in Wirsberg eine Premiumqualität hat, dann ist das schon eine Dokumentation und ein Gütesiegel, das sich sehen lassen kann. Wir können wirklich feststellen, dass die Luftqualität in Wirsberg stimmt und Luftqualität heißt auch Wohnqualität und Gleichung geht weiter: Luftqualität heißt auch Erholqualität.“

Alle Daten der Messkampagne sind auf der Internetseite des LfU verfügbar:
http://www.lfu.bayern.de/luft/messnetz/doc/abschluss/2012.pdf


Wirsberg erfüllt weiterhin die lufthygienischen Voraussetzungen als Luftkurort

Zur Bestätigung des Prädikats Luftkurort ist im Abstand von 10 Jahren regelmäßig eine einjährige Messreihe zur Überprüfung der Luftqualität erforderlich. Der Markt Wirsberg ließ die einjährige Messung zur Bestätigung des Prädikats und zur Erweiterung auf alle Ortsteile durchführen. Im Amtlichen Gutachten des Deutschen Wetterdienstes wird bestätigt, dass die lufthygienischen Voraussetzungen für dieses Prädikat weiterhin erfüllt sind.

Zur Erweiterung des Prädikatsanspruches wurde die Beurteilung vom Hauptort Wirsberg und Sessenreuth auf die Ortsteile Adlerhütte, Birkenhof, Cottenau, Einöde, Neufang, Osserich, Schlackenmühle und Weißenbach ausgedehnt. Die Bewertung richtete sich nach den derzeit gültigen „Begriffsbestimmungen – Qualitätsstandards für die Prädikatisierung von Kurorten, Erholungsorten und Heilbrunnen“ des Deutschen Tourismusverbandes e.V. und des Deutschen Heilbäderverbandes e.V.

Gemessen wurde ein Jahr lang vom 24.06.2005 bis 23.06.2006 an drei Standorten, beim Rathaus, am Marktplatz und im Freibad. Durch die Auswahl der drei Standorte sollten die lufthygienischen Verhältnisse im gesamten Aufenthaltsbereich der Kurgäste und Erholung suchenden Urlauber erfasst werden. Dabei wurde aus den jeweils für eine Woche exponierten Probenehmern Konzentrationswerte für den gesamten Grobstaub ohne Pollen, den „schwarzen“ Grobstaubanteil, Stickstoffdioxid und Pollen ermittelt. Die Luftproben wurden auf grobe Staubteilchen (gesamter Grobstaub ohne Blütenpollen), auf „schwarze“ Grobstaubpartikel, auf Blütenpollen sowie auf den Gehalt an Stickstoffdioxid untersucht. Der „schwarze“ Grobstaub entsteht vorwiegend durch den Kraftfahrzeugverkehr (vor allem durch den Abrieb der Kfz-Reifen und des Fahrbahnasphalts) sowie beim Heizen mit Holz und Kohle. Stickstoffdioxid gelangt hauptsächlich durch die Abgase des Verkehrs und im Winter auch durch die Heizungen in die Luft. Es ist ein Gas, das in höheren Konzentrationen den Atemwegen schaden kann.

An der Messstelle „Rathaus“ wurde wegen des Verkehrs die höchste mittlere Staubkonzentration ermittelt: Dort enthielt ein Kubikmeter Luft im Durchschnitt 10,0 Mikrogramm Grobstaub (1 Mikrogramm = 1 Tausendstel Milligramm) erlaubt ist an diesem verkehrsreichen Standort eine mittlere Staubkonzentration von maximal 28 Mikrogramm. An den beiden Standorten „Freibad“ und „Marktplatz“ wurden Staubkonzentrationen von 5,1 bzw. 5,8 Mikrogramm festgestellt, wobei die jeweils zulässigen Höchstwerte zu jeweils nur 39 % ausgeschöpft wurden. Die Konzentration der Grobstaubteilchen war an der Messstelle „Rathaus“ mit einem Messwert von 2,14 Mikrogramm deutlich höher als an den beiden anderen Standorten ohne unmittelbaren Verkehrseinfluss. Der maximal zulässige Belastungswert wurde aber an diesem verkehrsbezogenen Standort nur zu 39 % ausgeschöpft. Bei der Belastung durch Stickstoffdioxid wurden die für den jeweiligen Ortsbereich geltenden Richtwerte an allen drei Standorten eingehalten.

Bioklimatische Verhältnisse

Bioklimatisch von Bedeutung sind neben der Größe eines Kurtortes und seiner orografischen Lage auch die Dichte und Ausdehnung seiner Bebauung bzw. das Vorhandensein von Freiflächen und Frischluftschneisen im Ortsinnern. Die Verdichtung vorhandener Bausubstanz sowie die Reduzierung und Aufgabe von Freiflächen als ökologisch bedeutende Ausgleichsflächen, z. B. durch die wachsende Einwohnerzahl oder durch die Förderung touristischer Infrastrukturmaßnahmen, können bioklimatisch nachteilige Auswirkungen haben.

Großräumig betrachtet gehört Wirsberg innerhalb der warm-gemäßigten Klimazone in Mitteleuropa zum Übergangsbereich zwischen dem maritimen und kontinentalen Klimatyp. Dabei überwiegt hier der kontinentale Einfluss mit warmen Sommern und kalten Wintern sowie einer großen Jahresschwankung zwischen dem wärmsten und dem kältesten Monat.

Die Lage im Süden Frankenwalds am Rand des Naturraumes „Thüringisch-Fränkisches Mittelgebirge“, im Übergangsbereich zum „Oberpfälzisch-Obermainischen Hügelland“ prägt das regionale Klima in Wirsberg. Sie sorgt zusätzlich noch für einen gewissen Mittelgebirgseinfluss. Die Lage von Wirsberg am Mittelgebirgsrand in engen, bewaldeten Talbereichen und die größere Höhenlage führen zu niedrigeren Temperaturen als beispielsweise in Bayreuth. Für Wirsberg selbst wird je nach Höhen- und Ortslage ein Jahresmittel der Lufttemperatur zwischen 7,3 und 7,7 °C erwartet, für die Ortsteile auf der Hochfläche zwischen 6,5 und 6,9 °C.

Die Niederschlagsverhältnisse in Wirsberg werden stark von der Lage am Südrand des Frankenwalds geprägt. Kurortklimamessungen ergaben für Wirsberg eine mittlere jährliche Sonnenscheindauer von 1507 Stunden. Auf der Frankenwaldhochfläche ist der Sonnenerguss höher. Damit werden die in den Begriffsbestimmungen für einen Kurort geforderten 1500 Stunden pro Jahr überschritten.

Das lokale Klima in Wirsberg wird durch die Lage am Mittelgebirgsrand und in den engen Tälern von Schorgast und Koserbach geprägt. In den Seitentälern wird das Lokalklima u.a. durch die geschützte Lage bestimmt. Die mittleren Windgeschwindigkeiten sind herabgesetzt. Lokale Windsysteme sorgen aber trotzdem für eine gewisse Durchlüftung.

Bei windschwachen Strahlungswetterlagen erwärmt sich die Luft in den Tallagen und an den waldfreien Hängen rasch, nachts sammelt sich teilweise Kaltluft in den Tälern. Durch die unterschiedliche Aufheizung bilden sich an den Hängen und in den Tälern lokale thermisch induzierte Windsysteme aus, wie Hangauf- und Hangabwinde sowie Berg- und Talwinde. auch die abendlichen und nächtlichen Kaltluftabflüsse von der Hochfläche und den waldfreien Hängen herab in die Täler verbessern die Durchlüftung und sorgen für gute Frischluftzufuhr und eine ausreichende abendliche Abkühlung nach warmen Sommertagen. Auf der anderen Seite schützen die dicht bewaldeten Hänge im Schorgast- und Koserbachtal vor zuviel Kaltluft. Sie schränken die Kaltluftzufuhr ein, da sie selbst keine Kaltluft produzieren und die von den Höhen abfließende Kaltluft abschirmen. Diese strömt vor allem die Täler entlang. In den Nacht- und Frühstunden kann sich die Kaltluft in den Tälern teilweise aufstauen und ansammeln. Die Nebelneigung in den Tallagen ist daher etwas erhöht.

Im Unterschied zu den Tälern zeichnen sich die Verhältnisse auf der Hochfläche durch eine höhere mittlere Windgeschwindigkeit aus. Dadurch besitzen die auf der Hochfläche gelegenen Ortsteile günstige Belüftungsverhältnisse.

Die Berechnung der Wärmebelastung mit dem „Klima-Michel-Modell“ des Deutschen Wetterdienstes ergab für Wirsberg im Mittel 14,4 Tage mit Wärmebelastung pro Jahr. Damit liegt Wirsberg deutlich unter dem in den Begriffsbestimmungen für einen Kurort geforderten Grenzwert von durchschnittlich maximal 20 wärmebelasteten Tagen im Jahr. In den Ortsteilen ist die Zahl der Tage mit Wärmebelastung noch wesentlich niedriger. Die Kombination der Verhältnisse in den windgeschützten Tälern und auf der windexponierten Hochfläche erlaubt somit eine gut dosierte therapeutische Anwendung von Kältereizen.
Insgesamt bietet die abwechslungsreiche Landschaft mit engen bewaldeten Tälern, einer hügeligen Hochfläche, dem Wechsel von landwirtschaftlich genutzten Flächen und Waldgebieten sowie Höhenunterschieden zwischen 350 und 550 m über NN eine große Klimavielfalt durch Strahlungs- und Windschutz.

An wärmebelasteten Sommertagen hat der Gast die Möglichkeit in den Waldgebieten in schattige, angenehme Temperaturbereiche auszuweichen. Auch bezüglich der Windverhältnisse herrscht eine große Bandbreite zwischen windgeschützten Tallagen und windexponierten Kuppen auf der Hochfläche. Dichte Wälder bieten einen zusätzlichen Windschutz. Lokale Windsysteme und Kaltluftabflüsse gewährleisten eine ausreichende Frischluftzufuhr, abendliche Abkühlung und Belüftung. Durch die bewaldeten Hänge werden Kaltluftproduktion und –abflüsse aber auch nicht zu stark. Auf der Hochfläche sind die Durchlüftungsverhältnisse insgesamt sehr gut.

Lufthygienische Bedingungen

Die Basis für die Bewertung der Luftqualität bilden einjährige lufthygienische Messungen in Wirsberg sowie die vom Deutschen Wetterdienst durchgeführten Ortsbesichtigungen.

Der Vergleich mit den nach den Begriffsbestimmungen geltenden Richtwerten ergab, dass sowohl Kurzzeit-, als auch Langzeitrichtwerte in Wirsberg ohne Ausnahme eingehalten wurden. Bei den Langzeitrichtwerten lag der Ausschöpfungsgrad für die Messgrößen Grobstaub gesamt und Grobstaub schwarz relativ niedrig mit 36 % bis 39 % bzw. 19 % bis 39 %. Beim Stickstoffdioxid wurden die Langzeitrichtwerte zu 39 % bis 51 % ausgeschöpft. Das ist eine normale, kurortübliche Belastung.

Hervorzuheben ist der Vergleich mit Messwerten aus 200 Kurorten in Deutschland im Zeitraum 2000 bis 2004 jeweils für die Repräsentanz „Kurgebiet“. Die mittlere Grobstaubbelastung war nur in etwa 7 % aller Kurorte noch niedriger als in Wirsberg, bei Stickstoffdioxid nur bei ca. 24 % der Kurorte.

Zusammenfassend stellt der Deutsche Wetterdienst fest

Die einjährigen Messungen der partikel- und gasförmigen Luftbeimengungen in verschiedenen Ortsbereichen im Beurteilungsgebiet von Wirsberg haben ergeben: An allen drei Standorten „Freibad“ (Kurgebiet), „Marktplatz“ (Ortszentrum) und „Rathaus“ (Verkehrszentrum) wurde die Kurzzeit-Richtwerte der Begriffsbestimmungen bei allen untersuchten Luftbeimengungen (Grobstaub (gesamt und „schwarz) sowie Stickstoffdioxid) ohne eine einzige Ausnahme eingehalten. Nach den Begriffsbestimmungen wären im Messzeitraum bis zu drei, beim Stickstoffdioxid zwei Überschreitungen pro Messstelle erlaubt gewesen. Die Belastung durch Grobstaub (gesamt und schwarz) ist in Wirsberg relativ niedrig. Die Stickstoffdioxid-Belastung ist in Wirsberg normal und kurortüblich. Erfreulich ist die niedrige Belastung durch „schwarze“ Grobstaubpartikel.

In Wirsberg hat es aus bioklimatischer Sicht seit dem letzten Gutachten keine wesentlichen Veränderungen gegeben. Die bioklimatische Bewertung von 1999 bzw. 1976 besitzt weiter Gültigkeit. Sie wurde auf das gesamte Gemeindegebiet ausgeweitet. Für die Ortsteile ergibt sich ebenfalls ein günstiges Bioklima.

Aufgrund der Ergebnisse der Ortsbesichtigungen, der Erkenntnisse der vorliegenden Bioklimaüberprüfung sowie des positiven Votums des Luftqualitätsgutachtens erfüllt Wirsberg die bioklimatischen und lufthygienischen Voraussetzungen an das Prädikat „Luftkurort“ für das gesamte derzeitige Gemeindegebiet.

Empfehlungen zur Qualitätssicherung

Folgende Maßnahmen könnten die lufthygienische Situation im Beurteilungsgebiet von Wirsberg noch verbessern und somit zu einer nachhaltigen Qualitätssicherung des Prädikates „Luftkurort“ beitragen:

  • Regelmäßige Überprüfung der Heizungsanlagen der Gewerbebetriebe und privaten Haushalte auf Stickoxid- und Ruß-Emissionen und , sofern sie nicht den neuesten gesetzlichen Bestimmungen entsprechen, Umrüstung bzw. Austausch
  • Weiterer Ausbau der Nutzung umweltfreundlicher (auch alternativer) Energiequellen und Förderung entsprechender Projekte

Ein Kurgast, der zum Beispiel aus Frankfurt am Main zur Erholung nach Wirsberg kommt, darf hier zu Recht eine bessere Luft als in seiner alltäglichen Arbeits- und Lebenswelt erwarten. Wenn ein Patient wegen einer Heilbehandlung einen Kurort aufsucht, muss die Luftqualität so gut sein, dass das Klima als natürliches Heilmittel angewendet werden kann. Auf keinen Fall darf mangelnde Luftqualität den Erfolg von Kuranwendungen gefährden.

Das Kurgebiet von Wirsberg nimmt in der Rangordnung aller Kurorte in Deutschland einen Platz am unteren Ende der Belastungsskala ein. In nur 7 % aller Kurorte war die mittlere Grobstaub-Belastung im Kurgebiet noch niedriger als in Wirsberg.

Die nächste periodische Überprüfung der bioklimatischen Verhältnisse steht für 2017 an. Die lufthygienischen Voraussetzungen sind nach den Begriffsbestimmungen regelmäßig nach 5 Jahren zu überprüfen.