Schneckenparade

Schneckenparade grüßt am Kirchaufgang

Eine "Schneckenparade" steht am Aufgang zur Johanniskirche und weist auf die gelungene Malaktion von Kindern und Jugendlichen hin. Von rechts Bürgermeister Hermann Anselstetter, Renate Zeitler vom gleichnamigen Malergeschäft aus Wirsberg und Raimund Schramm von der Gäste-Information.

Zu einer Malaktion unter dem Thema "Schneckenparade" hatte die Marktgemeinde Wirsberg im Rahmen der Citta Slow-Konzeption eingeladen. Bürgermeister Hermann Anselstetter hatte im Herbst letzten Jahres, als der Luftkurort im Rahmen einer Feierstunde offiziell in die nationale und internationale Gemeinschaft der "lebenswerten Städte", "Citta-slow" beziehungsweise "Slow City" aufgenommen wurde, in seiner Dankesrede angekündigt, die Kinder- und Jugendaktivitäten zur Förderung des menschlichen Fortschritts weiter zu intensivieren.

Er versprach eine Malaktion, bei der Kinder und Jugendliche mit Pinsel und Farbe eine "bunte Schneckenparade" herbeizaubern können. Und im Mittelpunkt dieser ersten Aktivität stand seit Ostern dieses Jahres das "Citta-slow" - Logo, die Weinbergschnecke. Die jungen Künster erfuhren dabei, dass die "Slow-City" - Schnecke das Symbol für beharrliches, überlegtes Handeln bei de Weiterentwicklung der Lebensqualität darstellt. Dank der Unterstützung durch die Mitarbeiter des Bauhofes konnten die hölzernen Tafeln erstellt und mit Grundfarbe gestrichen werden. Die großherzige Spende der bunten Farbtöpfe durch das Ehepaar Renate und Christian Zeitler vom gleichnamigen Wirsberger Malerbetrieb machte es möglich, dass die jungen Künstler nach Herzenslust farbenfrohe Schnecken malen konnten.

Über Wochen hinweg wurde die Bauhof - Waschhalle in ein Malstudio umfunktioniert. Zehn Kinder und Jugendliche setzten dabei unter der Regie von Bürgermeister Hermann Anselstetter ihre Schneckenkreationen in die Tat um. Dieser Tage wurde die farbenprächtige Schneckenparade am Aufgang zur Johanniskirche der Öffentlichkeit präsentiert. Begleitende Texttafeln sollen Einheimische und Gäste über die weltweite "Citta-slow" - Idee informieren.

Bei der Übergabe der bunten "Schneckenversammlung" dankte Bürgermeister Anselstetter vor allem dem Ehepaar Zeitler für die Spende der Malfarben. Auch die Bauhofmitarbeiter ernteten ein großes Lob für die Montage der attraktiven Schnecken-Ausstellung.